Archiv für Januar 2008
Januar 26, 2008
Sowohl Sandra als auch ich haben inzwischen einen nano. Jedoch lag aus alten Tagen noch ein G3 20GB mit leerer Batterie herum (Laufzeit 2-3 Minuten). Nachdem es Austauschbatterien je nach Modell und Kapazität zwischen 10,- EUR un 30,- EUR gibt habe ich mich für ein Modell im mittleren Preissegment entschieden. Die Handlungsabwicklung über E-Bay war unproblematisch und der Artikel wurde verschickt bevor der Zahlungseingang eingentlich hätte registriert werden können. Im Lieferumfang befindet sich neben der Batterie zwei Plastikwerkzeuge mit denen man den Umbau vornehmen kann ohne den iPod zu beschädigen.
Als besondere Hürde stellte sich das Öffnen des Plastikgerätes heraus. Doch hat man einmal gesehen wie die Abdeckung befestigt ist sollte das Öffnen ein zweites Mal unproblematisch von Statten gehen. Ist das Gerät erst einmal offen beschränkt sich der Vorgang auf Entfrenen der Batterie, das Lösen des Batteriekabels sowie Austausch der Batterie und Herstellen des ursprünglichen Zustands. Ein wenig sorgfältig muß das Kabel zur Stromversorgung wieder unter die Platine befördert werden. Wie durch ein Wunder passen die Kontakte der Festplatte (auf Folie aufgeschweißt und lediglich auf Kontaktfläche aufgelegt) genau auf die Gegenstelle auf dem Board und nach einem Ladevorgang von etwa 3 Stunden läuft der iPod nun wieder wie am ersten Tag.
Fazit: Verblüffender Weise ebenso einfach wie effizient. Auf jeden Fall empfehlenswert.
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Januar 26, 2008
Vor einige Tagen flog per Mail ein Link zu Hagen Rethers Jahresrückblick 2007 ins Haus. Erst bei späterem Studium der anderen youTube-Videos viel mir auf, dass ich den Mann bereits kannte und sein Vater Unser einmal im Fernsehen mit grossem Grinsen auf dem Mund gesehen hatte, leider aber relativ schnell wieder vergessen hatte.
Der smarte Kabarettist sizt in der Regel am Flügel und skizziert ebenso phantasievoll wie wortgewandt Misstände unserer Gesellschaft. Dabei schafft er es auf wundersame Weise das ganze nicht klischeehaft oder plump wiken zu lassen und mit der einen oder anderen zugespizten Beobachtung oder Deutung die Absurditäten hervor zu heben.
Für Rethers Vorstellung im Februar in Dreieich gibt es leider keine Karten mehr. Im April ist Rether dafür in Marburg und für diese Vorstellung habe ich mir gleich zwei Karten gesichert. Ob der Herr live genauso überzeugt, ob er nur den Zeigefinger erheben kann und ob das ganze nach einer Stunde vielleicht doch langweilig wird kann dann an dieser Stelle nachgelesen werden.
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Januar 26, 2008
Das English Theatre zeigt immer noch “Five Guys Named Moe“. Nachdem Sandra bereits den größeren Teil des vergangenen Jahres mit dem Gedanken spielte das Stück zu sehen und nicht dazu kam habe ich ihr kurzer Hand zum Geburtstag einen Besuch geschenkt. Das Stück war denn auch ganz erfrischend. Ein wenig dünn in Handlung und Ausarbeitung ging es in dem Stück größtenteils um die Interaktion zwischen Protagonisten und Publikum. Und so kommt es im Verlauf des Stückes zu diversen musikalischen Dialogen zwischen Schauspielern und Publikum. Die Krönung ist ein Umzug des gesamten Auditoriums über die Bühne. Mehr Spoiler werde ich aber nicht verraten. Wer seichte Unterhaltung mit Selbstbeteiligung und durchaus ausdrucksstarken (im Rahmen des Stücks) Schausstellern sucht, der sollte sich noch Tickets sichern.
Die Geschichte ist schnell erählt. Nomax ist ein alkoholsüchtiger, arbeitsloser Versager der gerade seine Freundin verlohren hat als die Interpreten einer Ragtime- / Swingkombo aus der Mowtownzeit aus dem Radio vor ihm erscheinen und sein Lebensparadigma vor ihm ausbreiten.
Mit diesem Eintrag bin ich dann auch der Bitte von Little Moe am ende des Stückes nachgekommen: “If you liked the play, go tell all your friends and family about it. If you didn’t like it, don’t say a word.”
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Januar 26, 2008
Eigentlich hätte ich an diese Stelle heute gerne vom 10k-Wettkampf in Hattersheim berichtet. Leider liege ich aber seit vergangenem Dienstag endgültig wieder flach. Selbst mein Orthopäde sah diesmal davon ab mir die Blockaden physisch zu lösen und griff direkt zur Spritze. Sitzen kann ich leider gar nicht und so liege ich die ganze Zeit auf der Couch und rufe Sandra wenn mir etwas auf den Boden fällt. Auslöser war wohl ein kurzer Lauf im 5:00 min/km Tempo (etwa 12 km) und Asphalt. Der total schöne Lauf bei dem ich mich super gefühlt hatte bekam nur leider meinem Rücken nicht. Damit steht über der erst kürzlich aufgestellten Saisonplanung nun ein großes Fragezeichen. Genaueres gibt es am Dienstag wenn ich bei der Radiologie war. Für interessierte werde ich die aktuellen Bilder und jene von vor 2 Jahren zur Verfügung stellen.
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Januar 24, 2008
Als unpolitischer junger Mensch mit zumindest gesellschaftlichem Verantwortungsbewußtsein wollte ich mich soeben mit Hilfe des Wahl-O-Mat mit den politischen Programmen vertraut machen. Relativ groß war mein Erstaunen keine solche Seite für die Hessischen Landtagswahlen am kommenden Sonntag zu finden.
Der Wahl-O-Mat wird von der Bundeszentrale für politische Bildung betrieben. Sowohl für die Landtagswahlen in Niedersachsen als auch für die in Hamburg scheint es den Wahl-O-Mat zu geben, jedoch nicht für Hessen. Einen Grund hierfür konnte ich leider nicht finden. Vielleicht haben mehrere Parteien darauf verzichtet ihr Programm auf die Fragen anzuwenden oder den Machern sind nicht genug Fragen zur Jugendkirminaltiät eingefallen. Wie auch immer. Sollte jemand den Grund kennen würde ich mich freuen davon zu erfahren.
Edit: Offenbar war es in der Tat nicht möglich die Parteien von dem Angebot zu überzegen wie im Parteiblog berichtet wird (einfach zu den Kommentaren vorscrollen).
Edit 2: Am selben Tag habe ich noch Anfragen an die vier großen Fraktionen gerichtet wie die offizielle Haltung der Partei zur Beantwortung von Wahl-O-Mat-Fragen ist und für einen Grund hierfür. Von keiner der Parteien habe ich bisher dazu eine Antwort bekommen.
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Januar 17, 2008
Hier die Wettkampftermine für die kommende Saison. Dabei werden die kursiv gedruckten Termine vermutlich dran glauben müssen, da sie zeitlich gesehen leider zu knapp an den benachbarten Terminen liegen. Die RTF-Planung folt noch.
26.01.2008 10 14. Hattersheimer Winterlauf
16.02.2008 10 31. Winterlaufserie Seligenstadt
02.03.2008 21 6. City-Halbamrathon, Frankfurt (MLC)
13.04.2008 10 Griesheimer Merck-Straßenlauf (MLC)
27.04.2008 42 Conergy Hamburg Marathon
01.05.2008 DUA Oberurseler Altstadt-Duathlon
10.05.2008 10 Schwanheimer Pfingstlauf (MLC)
22.05.2008 10 Bonameser Volkslauf (MLC)
08.06.2008 TRI Bürgerpark Triathlon, Darmstadt
11.06.2008 5,6 JP Morgan Chase Corporate Challange
29.06.2008 10 Berkersheimer Dorflauf (MLC)
12.07.2008 10 Abend-Waldlauf SKV Mörfelden (MLC)
27.07.2008 21 Hausener Volkslauf (MLC)
03.08.2008 TRI Mainzer City-Triathlon
10.08.2008 TRI Ironman Germany 70.3, Wiesbaden
24.08.2008 TRI 7. Rodgau Triathlon
06.09.2008 21 Sparkassen Marathon, Darmstadt
21.09.2008 21 32. Internationaler Hugenottenlauf (MLC)
12.10.2008 21 16. Offenbacher AlessaChemie-Mainuferlauf (MLC)
02.11.2008 42 New York City Marathon
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Januar 13, 2008
Normalerweise bin ich als alter Internethase ja gefeilt gegen Onlinewerbung. Routiniert werden die Popups weggedrückt, falls der Blocker dies nich bereits erledigt, außerdem Anzeigen überlesen und seriöse Seiten von unseriösen unterschieden. Aber bei bei der Zeile “5 kg pro Woche abnehmen…” in einer Google Ads Anzeige konnte ich dann doch nicht anders als drauf klicken. Wenigstens wird auf der Seite dann erklärt, dass es nicht gesund sein soviel abzunehmen und man die Menge des Gels in diesem Fall verringern solle. Allein in Aussicht zu stellen, dass dies mit dem Mittel möglich sei, erscheint den Marketing-Leuten wohl diese unterschwellige Werbung wert. Der Name Trimgel von Trimmen soll dann vermutlich auch noch suggerieren, dass es sich hierbei um eine gesunde Maßnahme handelt. Für alle die es wirklich interessiert sei hier ein schöner Artikel für Ausdauersportler empfohlen. Zumindest aus den Tatsachen kann man ein für sich zutreffendes Essverhalten auch als Nichtsportler ableiten. Besonders die Einleitung mit ihren simplen, aber schön auf den Punkt gebrachten Erkenntnissen sind eine Lektüre für jeden der Gewicht verlieren möchte wert.
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Januar 13, 2008
Nach wieder einem Monat ohne Festnetz (eine extern früh mogentliche Aktion um diverse Fernsehkabel hatte dazu geführt, dass das Telefonkabel aus der ISDN-Dose gerisse war), habe ich nun Lötkolben, Widerstände, Schraubenzieher und viel Gedult wieder in die Hand genommen. Resultat: Seit gestern bin ich wieder über *meine* Festnetznummer erreichbar. Dank des Blogeintrags war die Belegung der Kabel zumindest kein Porblem mehr. Dennoch geht mir das Gefuddel eindeutig auf den Geist. Ich denke inzwischen über eine Firtz!Box Fon nach. Die neuen Dinger haben eine integrierte DECT-Station. Und damit könnte man sich dann den ganzen Kabelwirrwarr sparen. Wenn das Ding nur nicht so teuer wäre. Vielleicht steht zum Ende des Jahres ja ein Umzug zum Provider 1&1 an… da gibt es die Dinger ja als Beigift. Das würde zumindest einige Telekommunikationsgeräte (Telefonanlage, WLAN Router/Switch, Splitter/Modem) überflüssig machen und im Flur für ein wenig mehr Übersicht sorgen.
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Januar 13, 2008
Am Donnerstag waren Sandra und ich in der Alten Oper beim Filmmusikkonzert von Klassikradio für die Saison 07/08. Alles in allem war die Darbietung ganz ordentlich. Nur der Chefmoderator mußte in regelmäßigen Abständen durch das Programm führen und hörte sich nur zu gern reden. Für den durchschnittlichen Klassikradiohörer waren die Anekdoten und Erläuterungen zu den Komponisten vielleicht auch hilfreich. Die zweite Hälfte war deutlich besser als die erste. Neben Problemen rein musikalischer Natur zu Beginn des Konzerts (ja, ich meine die Blechbläser) und einem gelegentlichen Aussetzer eines Rythmusinstruments gab es technisch nichts zu bemängeln. Nur die Philosophie war - besonders bei den populäreren PopCorn-Stücken - weniger das Theme zu spielen, sondern eine Art Suite, in der die Hauptthemen verscheidener Stücke aufgegriffen werden. Teilweise, gerade zu Beginn, hörte es sich aber eher an aneinandergereihte Abschnitte denn einer Suite an. Den Marsch von Indiana Jones gab es dafür Note für Note und besonders die Zimmer-Suiten waren sehr ausgearbeitet… geht eben doch um ein Massenpublikum. Handwerklich astrein war auch das letzte Stück im regulären Programm; das meistgewünschte Stück bei Klassikradio, wie der Moderator es anprangerte: Caravan. Die Suite war wirklich wunderbar arrangiert. Nur, das ist und bleibt für mich Zirkusmusik. Da bin ich eben vorbelastet… nichts gegen den armen Musiker. Als Zugabe wurdender Imperial March und das Peter Gunn Theme gegeben… zumindest letzteres ein wenig erfrischend. Das stocksteife Klassikradiopublikum durfte auch fleissig den Takt klatschen.
Ein ganz besonderer Event war das Konzert der European Film Acadamy in Berlin vor zwei Monaten. Neben Craig Armstrong und David Arnold waren Wim Mertens und Jean-Claude-Petite persönlich anwesend und hatten die ein oder andere nette Anekdote zu erzählen. Jean-Claude-Petite ergriff den selbst Taktstock, Wim Mertens setzte sich ans Klavier und die beiden Engländer beließen es bei einigen Worten. Nicola Piovani hatte leider kurzfristig abgesagt, da er letzte Vorbereitungen zur Uraufführung seiner ersten Oper treffen mußte. Außerdem gab es Musik von Voicek Kilar. Neben der einmaligen Chance diese Komponisten einmal live zu erleben bot das Flämische Radio Orchester eine perfekte Vorstellung. Meist wurde das Main Theme oder eine Suite gewählt, teilweise etwas verändert, z.B. beim Intro von The Quiet American wo die asiatische Sängerin substituiert werden mußte. Mein persönliches Highlight des Abends: David Arnold erzählt wie er den Produzenten von Stargate versucht seine Idee des Scores zu erklären. “… It’s a Star Wars meets Laurance of Arabia extravaganza”. Und wenn man danach den Score hört, kann man ihm nicht wirklich widersprechen. Für nicht ganz so große Musikfans war dankbarer Weise auch eine Leinwand angebracht auf der Filmausschnitte und Nahaufnahmen des Orchesters geworfen wurde. Besonders Sandra war hierfür sehr dankbar. Ein kleiner Eindruck kann hier eingeholt werden.
Die Reise nach Berlin extra für das Konzert hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Und als ich erfuhr, dass dies bereits die zweite Veranstaltung dieser Art war, wurde gleich ein wenig traurig die erste verpasst zu haben. Das erklärt dann aber die Auswahl der Komponsiten, bzw. das Ausbleiben einiger die ich fest auf der Rechnung gehabt hätte.
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Januar 12, 2008
Die Immobilität der vergangenen Tage habe ich weiter mit der Planung meines neuen Rechners verbracht. Die Leistung des P4 reicht zwar eigentlich noch lange aus, aber der Stromverbrauch geht für eine 24/7 - Maschine gar nicht. Von der Idee mir ein neues Desktop-System zuzulegen das Rund um die Uhr an ist und Power für mehrere parallele VMs hat, verabschiede ich mich immer mehr. Momentan bin ich versucht mir für 200 - 400 Eur ein Embedded System als Server zusammen zu stellen… idealer Weise mit passiver Kühlung, USB 2.0-Unterstützung und Gigabit-Ethernet-Port. Das System zieht wohl zwischen 15-40 Watt je nach angeschlossenen Komponenten und ist damit unschlagbar. Die vergangenen Tage habe ich mich in die Materie eingearbeitet. Von ARM-basierten Lösungen über den Fit-PC, AMD Geode LX800 bin ich schließlich auf VIA- und Jetway-Boards gestossen. Letztere gibt es sowohl für den Via C7-Prozessor als auch für die mobilen Intel Core 2 Duos Txxxx. In der Leistung als ausreichend und mit 14 Watt als relativ sparsam stellte sich der C7 heraus. Vermutlich wird meine Aktivität auch in diese Richtung weiter gehen.
Vielversprechend erschien mir ebenfalls der vergangenen Monat vorgestellte VIA Artigo Bausatz für das neue Pico-ITX-Board. Ein kompaktes Gehäuse in der Größe eines 5 1/4″ -Gerätes beinhaltet Platz für eine 2,5″ HD. Die 1 GHz C7-CPU reicht mit bis zu 1 GB RAM vollkommen aus mit dem aktiven Kühler soll das System mit etwa 15 Watt nur unwesentlich mehr verbrauchen als ein Linksys WRT54G. Vier USB 2.0 Anschlüsse reichen vollkommen aus. Nur das Ethernet ist mit 100 Mbps etwas langsam und für mich eigentlich das k.o. - Kriterium. Außerdem scheint das Gerät noch wenig verfügbar und die Kosten sind sowohl in D als auch in den USA über dem empfohlenen Verkaufspreis.
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