Das English Theatre zeigt immer noch „Five Guys Named Moe„. Nachdem Sandra bereits den größeren Teil des vergangenen Jahres mit dem Gedanken spielte das Stück zu sehen und nicht dazu kam habe ich ihr kurzer Hand zum Geburtstag einen Besuch geschenkt. Das Stück war denn auch ganz erfrischend. Ein wenig dünn in Handlung und Ausarbeitung ging es in dem Stück größtenteils um die Interaktion zwischen Protagonisten und Publikum. Und so kommt es im Verlauf des Stückes zu diversen musikalischen Dialogen zwischen Schauspielern und Publikum. Die Krönung ist ein Umzug des gesamten Auditoriums über die Bühne. Mehr Spoiler werde ich aber nicht verraten. Wer seichte Unterhaltung mit Selbstbeteiligung und durchaus ausdrucksstarken (im Rahmen des Stücks) Schausstellern sucht, der sollte sich noch Tickets sichern.
Die Geschichte ist schnell erählt. Nomax ist ein alkoholsüchtiger, arbeitsloser Versager der gerade seine Freundin verlohren hat als die Interpreten einer Ragtime- / Swingkombo aus der Mowtownzeit aus dem Radio vor ihm erscheinen und sein Lebensparadigma vor ihm ausbreiten.
Mit diesem Eintrag bin ich dann auch der Bitte von Little Moe am ende des Stückes nachgekommen: „If you liked the play, go tell all your friends and family about it. If you didn’t like it, don’t say a word.“