Die Immobilität der vergangenen Tage habe ich weiter mit der Planung meines neuen Rechners verbracht. Die Leistung des P4 reicht zwar eigentlich noch lange aus, aber der Stromverbrauch geht für eine 24/7 - Maschine gar nicht. Von der Idee mir ein neues Desktop-System zuzulegen das Rund um die Uhr an ist und Power für mehrere parallele VMs hat, verabschiede ich mich immer mehr. Momentan bin ich versucht mir für 200 - 400 Eur ein Embedded System als Server zusammen zu stellen… idealer Weise mit passiver Kühlung, USB 2.0-Unterstützung und Gigabit-Ethernet-Port. Das System zieht wohl zwischen 15-40 Watt je nach angeschlossenen Komponenten und ist damit unschlagbar. Die vergangenen Tage habe ich mich in die Materie eingearbeitet. Von ARM-basierten Lösungen über den Fit-PC, AMD Geode LX800 bin ich schließlich auf VIA- und Jetway-Boards gestossen. Letztere gibt es sowohl für den Via C7-Prozessor als auch für die mobilen Intel Core 2 Duos Txxxx. In der Leistung als ausreichend und mit 14 Watt als relativ sparsam stellte sich der C7 heraus. Vermutlich wird meine Aktivität auch in diese Richtung weiter gehen.
Vielversprechend erschien mir ebenfalls der vergangenen Monat vorgestellte VIA Artigo Bausatz für das neue Pico-ITX-Board. Ein kompaktes Gehäuse in der Größe eines 5 1/4″ -Gerätes beinhaltet Platz für eine 2,5″ HD. Die 1 GHz C7-CPU reicht mit bis zu 1 GB RAM vollkommen aus mit dem aktiven Kühler soll das System mit etwa 15 Watt nur unwesentlich mehr verbrauchen als ein Linksys WRT54G. Vier USB 2.0 Anschlüsse reichen vollkommen aus. Nur das Ethernet ist mit 100 Mbps etwas langsam und für mich eigentlich das k.o. - Kriterium. Außerdem scheint das Gerät noch wenig verfügbar und die Kosten sind sowohl in D als auch in den USA über dem empfohlenen Verkaufspreis.