Archiv für die Kategorie ‘Filme’

Kürzlich angesehen

Februar 2, 2008

Once: Es gibt nicht viele Filme die mir in letzter Zeit wirklich gut gefallen haben. Zum Teil liegt das zugegebener Weise an einem Interessensshift in Richtung US-Serien. Wenn ich mir aber wirklich Mühe gebe und überlege welche Filme mir in der letzten Zeit im Gedächtnis geblieben sind, dann sind in dieser Liste drei englische Produktionen ganz weit oben: Neben Hot Fuzz und Death at a funreal ist  dies nun auch der Film Once, ein Film über die Liebe, Musik und Träume eines englischen Musikers der bei seinem Vater lebt, Staubsauger repariert und in seiner freien Zeit in der Fußgängerpassage spielt. Dort lernt er auch eine junge Tschechin, die seine Liebe zur Musik teilt, kennen. Die wunderschönen Meldoien und Lieder des Filmes werden alle ausgespiel, sodass der Zuschauer diese Liebe zur Musik ebenso nachempfinden kann wie es die Protagonisten auf der Leinwand vorleben. Der Film ist eine absolute Empfehlung.

The Bucket List: Jack Nicholson und Morgan Freeman verlassen auf eigenen Wunsch als Krebspatienten im Endstadium das Krankenhaus um die “Bucket list”, eine Liste mit Dingen, die sie im Leben gerne noch erleben würden, abzuarbeiten. Angenehm erfrischend und am Ende für ein Hollywoodwerk typisch ergreifend werden die letzten Tage dieser beiden Männer geschildert. Mehr ist aber trotz dieses grandiosen Duos nicht zu erwarten: Schöne Unterhaltung.

Charlie Willson’s War: Tom Hanks, Philip Seymour-Hoffman und Julia Roberts in einem Drama über die Versuche des Kongressabgeordneten Charlie Wilson zur Zeit des Kalten Krieges monetäre Unterstützung für die Afghanen im Kampf den roten Agressor zur Verfügung zu stellen. Das Drehbuch zeichnet farbenreiche Charaktere, die von den Protagonisten gut umgesetzt werden. Besonders Seymour-Hoffman als routinierter CIA-Agent ist für mein Gefühl ein guter Kandidat für einen Oscar als male actor in a supporting role. Am Ende des Filmes hat man dann aber dennoch das Gefühl etwas zu kurz gekommen zu sein. Im Mittelpunkt steht eben die Überzeugungsarbeit an Charlie Willson und die Beschaffung der Unterstützung. Der Krieg selbst ist trotz wiederholter Einblendung Nebenschauplatz. Aber das liegt am Konzept des Drehbuches.

Stardust: Klassisches Fantasy-Märchen mit Starbesetzung: Claire Danes, Charlie Cox, Michelle Pfeiffer, Robert De Niro, Rupert Everett, Peter O’Toole, … Die Geschichte hat alle Elemente einer epischein Fantasygeschichte, jedoch ist die Handlung so einfacher geschnizt als so manches Märchen und darüber kann leider weder die Starbesetzung mit durchaus passablen Leistungen noch die intensive Verwendung von CG hinweg täuschen. Fazit: vertahene Zeit. Evt. aber etwas für Hardcore-Fantasyfans.