Archiv für die Kategorie ‘Heimwerken’

iPod-Batterie austauschen

Januar 26, 2008

Sowohl Sandra als auch ich haben inzwischen einen nano. Jedoch lag aus alten Tagen noch ein G3 20GB mit leerer Batterie herum (Laufzeit 2-3 Minuten). Nachdem es Austauschbatterien je nach Modell und Kapazität zwischen 10,- EUR un 30,- EUR gibt habe ich mich für ein Modell im mittleren Preissegment entschieden. Die Handlungsabwicklung über E-Bay war unproblematisch und der Artikel wurde verschickt bevor der Zahlungseingang eingentlich hätte registriert werden können. Im Lieferumfang befindet sich neben der Batterie zwei Plastikwerkzeuge mit denen man den Umbau vornehmen kann ohne den iPod zu beschädigen.

Als besondere Hürde stellte sich das Öffnen des Plastikgerätes heraus. Doch hat man einmal gesehen wie die Abdeckung befestigt ist sollte das Öffnen ein zweites Mal unproblematisch von Statten gehen. Ist das Gerät erst einmal offen beschränkt sich der Vorgang auf Entfrenen der Batterie, das Lösen des Batteriekabels sowie Austausch der Batterie und Herstellen des ursprünglichen Zustands. Ein wenig sorgfältig muß das Kabel zur Stromversorgung wieder unter die Platine befördert werden. Wie durch ein Wunder passen die Kontakte der Festplatte (auf Folie aufgeschweißt und lediglich auf Kontaktfläche aufgelegt) genau auf die Gegenstelle auf dem Board und nach einem Ladevorgang von etwa 3 Stunden läuft der iPod nun wieder wie am ersten Tag.

Fazit: Verblüffender Weise ebenso einfach wie effizient. Auf jeden Fall empfehlenswert.

Wieder über Festnetz erreichbar

September 27, 2007

Was lange wehrt… Nach einigen Monaten habe ich es nun endliche mal in Angriff genommen, die Endwiderstände besorgt und den Leitungsfehler ausgemerzt. Es hat mich dann auch nur fast einen ganzen Tag Arbeit gekostet.

For future reference:

1.) An der Telefonanlage die Adern an den S0-Bus. Bei mir ist die Belegung wie folgt: braun an 1a, grün an 1b, weiß an 2a, gelb an 2b.
2.) Am Dosenende zunächst prüfen ob das Signal korrekt ankommt. Mit Voltmeter von 2a nach 1a und von 2b nach 1b. Es sollten jeweils ca. 40 Volt anliegen. Wenn nicht: Zurück an die Telefonanlage, evt. weiter abisolieren. Bei ganz viel Pech ists ein Kabelbruch.
3.) Die Adern werden mit der Dose wie folgt verbunden: gelb, grün, braun, weiß (von 6 nach 3). Für die letzte Dose im Bus sind die zwei 100-Ohm Widerstände einzufügen, falls es sich nicht um eine integrierte Dose handelt.
4.) Die Telefonanlage sollte so programmiert sein, dass ein Testsignal auf den Bus geleitet wird und das Testtelefon auf die dort hingeleitete MSN reagieren. Erst jetzt können eingehende und ausgehende Telefonate getestet werden.